Amtierende Prinzessinnen

Die Tollitäten der KG „Schlotte“ 2019/2020

Michele I.

vom Praxisteam Zum Närrischen Syndrom

Michele Luboja

Ich bin Michele die Erste vom Praxisteam Zum Närrischen Syndrom
und ich schwimme schon lange im Fasnachter-Strom.

Ich wurde zweimal Elf Jahre im Mai,
doch ich war schon mit vier auf der Bühne dabei.
War Glücksschwein im Schautanz bei Frank Külbs an der Hand,
der damals meine Mama ganz schnuckelig fand.

Mit Sechs hielt ich die Schlottenhüpfer für grandios,
mit Zehn war ich das Engelchen vom Lünenschloss.
Als Kinderprinzessin wurde mir damals schon klar,
dass dies nicht der Schluss meiner Laufbahn war!

Ich bewunderte dort schon die Tollitäten,
die Anna und die Angelika,
an deren Seite ich aufgetreten,
und die ich strahlen und feiern sah.

Damals hatte ich stets drei Begleiter,
die mich niemals allein gelassen.
Frank, Mama und Thomas waren ganz wild,
immer auf mich aufzupassen.

Zur gleichen Zeit wagte ich auch den Schritt in die Bütt‘
und tanzte bald in der mittleren Garde mit.
Eine der Büttenreden war echt lebensnah‘,
ich erzählte vom Auswanderplan nach Kanada.
Doch das ging daneben – zu meiner Freude,
was wär‘ ich denn dort in Kanada heute?
Den Job der Prinzessin könnte ich streichen
und meine Fasnachter nur per Facebook erreichen.

Bei der KGS ging’s munter nach vorn,
ich trug die rot-weiße Prinzengarde-Uniform.
Und bald hat man die Schlotties auf die Bühne gebracht,
mit einem Schautanz, der jedes Jahr kracht!

Ich tanzte im Trio, es ging immer so weiter,
Königsgarde und Jungelferrat,
Außenminister auf Probe und Trainerin,
der Tag meist zu wenige Stunden hat.

Und dann – ich bin nicht nur in der KGS aktiv, –
es gibt noch einen ander‘n Verein,
mach‘ ein wenig in Kommunalpolitik,
auch Junge müssen politisch sein.

Ich stand letztens sogar auf der Stadtratsliste,
Mensch Leute, das wäre doch ‘ne Kiste:
Wenn die Ilona mal keine Lust mehr hat,
dann übernehm‘ ich die Regierung dieser Stadt.

Doch erst mal steh‘ ich hier mit Zepter und Krone,
steh‘ vor euch in meinem prachtvollen Kleid.
Wer – wie ich – die Fasnacht im Blut hat,
für den ist heute die schönste Zeit!

Für Vieles muss ich mich bei Vielen bedanken,
die Reihe ist lang, das sprengt fast den Rahmen.
Es sind Freunde, Familie, Sponsoren und Banken,
um es kurz zu machen, hier rasch ein paar Namen:

Mit meinen geschätzten Chefs fang‘ ich mal an,
weil ich in der Praxis ZNS einen Traumjob machen kann.
Danke, Herr Dr. Bühler, Frau Gericke,
für das Entgegenkommen ganz allgemein,
das ein oder andere Auge zuzudrücken,
das wird in der Saison vielleicht nötig sein.

Dank an Mama, Tante Ursel und Susi Hehl
für die schönsten Kleider und ganz tolle Schuh‘.
Danke an Gabi und Wilfried Külbs,
eine weitere Robe kam von euch noch dazu.

Dank auch den Spendern meiner Orden,
die mit Taten, nicht mit Worten,
mir halfen, Träume wahr zu machen,
und die Finanzen klar zu machen.

Die Herrschaften, die ich hier mein‘,
sind gute Freunde vom Verein.
Ulrike Höring und Ullrich Schwind
sowie Walter Langknecht die Gönner sind!

Dank an Lisa und Michi für Tipps und Beratung.
Danke Romina, für die Frisuren, so schön.
Dank an Vanessa und Michael Rupp
für’s Fotografieren und für tolle Ideen.

Danke Ulrike und Marlein, für die Hunsrück-Reise,
für Gelder, Krönchen, Reden und mehr,
und danke Hans Busch für die lustigen Buttons,
dies alles von A-Z, das hilft mir sehr!

Doch jetzt komme ich endlich zum Schluss,
weil man sich eigentlich kurzfassen muss.

Euch, meinen närrischen Untertanen
schreib’ ich auf die bunten Fahnen,
lasst das Rettich-Lied oft erklingen,
ihr müsst mir versprechen, es für mich zu singen!

Lasst euch auch gern von mir regieren
und euch durch die Kampagne führen.
Unser Motto, hört alle mal her,
ist wirklich gut, aktuell und nicht schwer:

„Die Schlotten gehen mit der Zeit,
fördern Ehrenamt und Jugendarbeit!“

Unter diesem Motto will ich mein Zepter schwingen
und euch schon recht in Stimmung bringen!
Stimmt mit mir in den Schlachtruf ein:
Dreimal soll er gerufen sein:

Auf eine tolle Kampagne – AHOI
Auf Ehrenamt und Jugendarbeit – AHOI
Auf die Schifferstadter Fasnacht – AHOI

Mariella I.

Aus dem Hause der helfenden Hand

Mariella Hoock

Von Schauernheim bis Schifferstadt,
die Fasnacht keine Grenzen hat.

Mariella die Erste aus dem Hause der helfenden Hand,
so werde ich ab heute von euch genannt.

Drum steh ich hier als Neue jetzt
und lass es krachen bis es fetzt.

Seit ich bin hier im Verein,
wollt ich auch gleich Prinzessin sein.

Mit Tanzen fing ich erst mal an,
das ist etwas, was ich gut kann.

Und jetzt steh ich bereit,
für die Kinderprinzessinnen Zeit.

Die Jugend, die will ich regieren,
und durch die närrischen Tage führen.

Die Schlotten das ist mein Verein,
das soll er auch für immer sein.

Die Jugend will ich mit mir reisen,
die KGS in aller höchsten Tönen preisen.
Überall, im ganzen Land,
da will ich sein bekannt.

Und ihr da unten all im Saal,
feiert mit mir heute ein erstes Mal,
und seit mir und auch den Schlotten treu,
und ruft zusammen laut Ahoi.

Das soll wie immer unser Schlachtruf soi,
drum stimmt mit mir ein, ein dreifach kräftiges A-Hoi, A-Hoi, A-Hoi